Junge Grünliberale wollen in den Urner Landrat
Die Jungen Grünliberalen Uri blicken an ihrer dritten ordentlichen Mitgliederversammlung auf ein erfolgreiches Jahr zurück und streben zum zweijährigen Bestehen zwei Landratssitze an.
Vielseitiger Jahresrückblick
Zwei Jahre nach ihrer Gründung versammelten sich die Mitglieder und Sympathisanten der JGLP Uri am 8. September im «Sack» in Altdorf. Gründungspräsident Noel Baumann begrüsste die Mitglieder und präsentierte den Jahresrückblick. Durch das politische Mitwirken am Urner Jugendparlament und der Polit-Tour am BWZ konnte die JGLP Uri ihre politischen Inhalte jüngeren Urnerinnen und Urner näherbringen. Zu den Highlights zählte der erste grünliberale Thementag «Umwelt & Energie» im Kraftwerk Göschenen. Mit Vizepräsidentin Loa Wild wurde eine äusserst kompetente Persönlichkeit in das Organisationskomitee des Banquet Républicain aufgenommen. Ausserdem begeisterte Präsident Noel Baumann mit souveränen Auftritten an diversen Podiumsgesprächen wie bei der Jubiläumsfeier von Politcast Uri und mit seinem Engagement im Urner Co-Präsidium für das Klimaschutzgesetz.
Landrat als Ziel
Nach dem Rückblick folgte der Jahresausblick. Noel Baumann erläutert: «Das Mitgliederwachstum in den letzten beiden Jahren und die Etablierung der JGLP Uri als ernstzunehmende Jungpartei stimmen uns optimistisch. Unsere zwei Ziele für das nächste Jahr lauten demzufolge: Noch mehr Junge für unser politisches Wirken begeistern zu können und anstatt nur einen, neu nun zwei Landratssitze im Frühjahr 2024 anzustreben!» Im Anschluss hielten die Gründer von Queerpoint Uri, Alexis Meili und Corsin Danioth, ein Inputreferat. Queerpoint Uri ist ein «Safe-Space» für queere Jugendliche zwischen 12 und 25 Jahren. Vizepräsidentin Loa Wild stellt klar: «Es ist ein Thema, dass gerade heute wichtig ist. Wir freuen uns sehr, im Kanton Uri eine weitere progressive Kraft begrüssen zu dürfen!».
Hoher Besuch aus Bern
Anschliessend hielt der Vizepräsident der JGLP Schweiz, Jeremy Borel, ein flammendes Grusswort. Anlässlich der eidgenössischen Parlamentswahlen im Oktober lud die JGLP Uri alle vier Urner Kandidierenden ein. Während Nationalrat Simon Stadler (CVP) und Ständerat Josef Dittli (FDP) der Einladung folgten, lud die verhinderte Ständerätin Heidi Z’graggen (CVP) den Vorstand der JGLP Uri zu einem Kaffeeplausch ein. Die drei Kandidierenden wurden mit kritischen Interviewfragen geprüft. Im Anschluss fassten die Mitglieder die Wahlempfehlung zugunsten der drei Bisherigen. Präsident Noel Baumann stellt klar: «Keiner der drei Bisherigen vermochte unsere grünliberalen Herzen vollumfänglich zu überzeugen. Dennoch zeigten sich die Kandidierenden während des intensiven Austauschs stets interessiert an unseren Sichtweisen und betonten ihren Einsatz für einen starken Klima- und Umweltschutz!»
Neuer Generalsekretär
Noel Baumann als Präsident und Loa Wild als Vizepräsidentin wurden einstimmig in ihrem Amt bestätigt. Der restliche Vorstand fungiert fast in bisheriger Zusammensetzung. Neben Jannik Arnold, Josua Müller, Luisa Schuler und Joël Furrer, übernimmt neu der 28-jährige Elektroinstallateur Joel Gamma aus Schattdorf die Funktion des Generalsekretärs. Feierlich aus dem Vorstand verabschiedet wurden der im Mai zurückgetretene Jannis Gerig und der zurückgetretene Jeremias Bilger. Der Vorstand dankt den Beiden für ihr leidenschaftliches Engagement. Der Abend wurde schliesslich mit vielen anregenden Diskussionen abgerundet.