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Junge Grünliberale unterstützen Regierungsratskandidatur von Luzia Gisler

Die Jungen Grünliberalen Uri blicken an ihrer Mitgliederversammlung auf einen erfolgreichen Herbst zurück und lancieren mit der Unterstützung der Regierungsratskandidatur von Luzia Gisler die Wahlkampagne für den 3. März 2024.

Junge Grünliberale unterstützen Regierungsratskandidatur von Luzia Gisler

Rund tausend Unterschriften für Petition

Nach einem abwechslungsreichen Herbstprogramm versammelten sich die Mitglieder der JGLP Uri am 15. November im «Sack» in Altdorf. Gründungspräsident Noel Baumann begrüsste die Mitglieder und präsentierte den Rückblick der Parteiaktivitäten der vergangenen Wochen. Nach dem zweijährigen Bestehen der Jungpartei anfangs September konnte die JGLP Uri kurz darauf die Gründung der GLP Altdorf als erste Urner Ortspartei feiern. Ende September lancierte die JGLP Uri ihre erste kantonale Petition «Vereidigung der Schweizergarde – Keine masslose Party in Rom mit Urner Steuergeldern!» Gemäss der JGLP Uri fällt der vom Urner Landrat bewilligte Verpflichtungskredit von 160'000 Franken für die Feierlichkeiten zur Vereidigung der Schweizergarde in Rom zu hoch aus. Folglich fordert ihre Petition unter anderem, dass die Ausgaben für die Feierlichkeiten in Rom auf ein effizientes Minimum reduziert werden und das Galadinner der offiziellen Delegation gestrichen wird. Bisweilen wurden beinahe tausend Unterschriften gesammelt. Die Unterschriftensammlung läuft noch. Zu den weiteren Highlights zählte die grosse Standaktion zusammen mit der GLP Uri auf dem Unterlehn anfangs Oktober und die Moderation von Vizepräsidentin Loa Wild am überparteilichen Anlass «Helvetia ruft! Uri» anfangs November. Tage danach konnte die JGLP Uri durch ihr politisches Mitwirken an der Polit-Tour am BWZ Uri den Berufsschülerinnen und -schüler ihre politischen Inhalte näherbringen. Präsident Noel Baumann wusste auf der anschliessenden Podiumsdiskussion über die soziale Wohlfahrt und die Sicherheitspolitik der Schweiz zu überzeugen.

Zwei Landratssitze als Wahlziel

Nach dem Rückblick folgte der Ausblick auf die kantonalen Wahlen vom 3. März 2024. Noel Baumann erläutert: «Wir sind höchst erfreut darüber, dass unsere zahlreichen Kandidierenden eine zentrale Rolle in der gemeinsamen Wahlkampagne mit unserer Mutterpartei spielen werden. Unser Wahlziel ist klar: Wir Jungen Grünliberalen streben zwei Landratssitze an und wollen mit unserer Wahlkampagne noch mehr Junge für unser politisches Wirken begeistern!» Die JGLP Uri setzt auf sechs Wahlkampfthemen von einer nachhaltigen Umwelt- und Energiepolitik, über eine innovative Wirtschaftspolitik bis hin zur Bildung, Mobilität, Gesellschafts- und Gesundheitspolitik. Ihr Fokus liegt dabei insbesondere auf den Anliegen der jüngeren Generation. Die Mitglieder der JGLP Uri bekennen sich zudem klar zum Anciennitätsprinzip und empfehlen einstimmig Dimitri Moretti von der SP zur Wahl als Landammann und Christian Arnold von der SVP als Landesstatthalter für die Amtsperiode 2024 bis 2026.

Luzia Gisler in den Regierungsrat

Im Anschluss forderten Präsident Noel Baumann und Vizepräsidentin Loa Wild den Überraschungsgast des Abends – GLP-Regierungsratskandidatin Luzia Gisler aus Bürglen – in einem «Polit-Dating» mit kritischen wie auch lustigen Fragen zu ihrem politischen Rucksack und ihren Schwerpunkten. Mit ihrer Vision für Uri, welche die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung im Einklang mit Nachhaltigkeitszielen und die Einbindung aller Generationen in die Gestaltung der Zukunft des Kantons umfasst, wusste Luzia Gisler zu überzeugen. «Mit 12 Jahren politischer Erfahrung in lokalen Ämtern, einschliesslich einer Amtszeit als Gemeindepräsidentin, bringt Luzia Gisler eine facettenreiche Kombination aus Führungskompetenz, politischem Scharfsinn und Engagement für den öffentlichen Dienst mit. Ihre Kandidatur ist eindeutig eine Chance für unseren Kanton!», stellt Noel Baumann zum Abschluss klar. Die Mitglieder der JGLP Uri empfehlen einstimmig Luzia Gisler zur Wahl in den Urner Regierungsrat. Der Abend wurde schliesslich unter einem bunten Konfettiregen und mit vielen anregenden Diskussionen abgerundet.